Energiecamp 2018 – EXIT ÖL

Am 03. & 04. Mai 2018 findet zum 4. Mal das Energiecamp der Holzwelt Murau statt.
Dieses Jahr nehmen ExpertInnen das Thema „Exit Öl – Innovative Strategien zum Ausstieg aus fossilen Energien“ unter die Lupe. Innovative Beispiele und herausragende Start Ups aus diesem Bereich werden vorgestellt. Fachvorträge, Diskussionen mit ExpertInnen, innovative Beispiele und herausragende Start Ups aus diesem Bereich stehen am Programm.
Durch die Unterstützung von Energie-Steiermark, Land Steiermark und weitere Sponsoren ist es der Holzwelt Murau möglich, vor allem jungen Leuten den Zugang zu einem hochkarätigem Konferen-Format zu ermöglichen.
Weitere Informationen zum Programm, Preise & Anmeldung unter: http://www.energiecamp.at
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!!!!
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Danke

Das Energiecamp 2017 ist vorbei und wir möchten gerne Danke sagen:

Danke an alle TeilnehmerInnen, die mit unglaublichem Engagement und vielen, vielen Fragen so aufmerksam mit dabei waren.

Danke an alle Vortragenden: Mag. Erich Fritz, Ing. Kurt Woitischek, Hans-Jürgen Salmhofer, DI Dr. Peter Gspaltl, DI Markus Hauser, Max Salcher, Dr. Philipp Berkessy, Mag. Dr. Gustav Oberwallner, Dr. Peter Brandauer, DI Friedrich Ferdinand Pichler, Christian Fries, DI(FH) Jürgen Sonnleitner MSc, Fabian Gutbrod MSc,  Arch. DI Christoph Schwarz, die uns mit spannenden Inhalten versorgt und zum Nachdenken gebracht haben.

Danke an das Brauhaus-Team rund um Frau Helga, Arthur und Melanie.

Danke an die Stadtwerke Murau für die professionelle Unterstützung mit der Technik.

Danke an ADD-E, Neo World und Intersport Pintar, welche uns mit den verschiedensten elektrischen Gefährten für den E-Mobilitätsparcours ausgestattet und zum Johlen gebracht haben.

Danke an das Land Steiermark Abteilung 6 für Bildung, Familie und Jugend sowie der Abteilung 15 für Erneuerbare Energien und Klimaschutz.

Danke an Murauer Bier sowie allen ungenannten UnterstützerInnen des Energiecamps 2017.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und hoffen, dass ihr alle wieder mit dabei seid!

Stadtrundgang und Mobilitätsparcour

Der Vormittag stand ganz unter dem Motto praktischer Umsetzungen und dem Ausprobieren von E-Motoren jeglicher Größe.

Christoph Schwarz, führte durch Murau und zeigte positiv Beispiele und Problemstellen der Stadtraumgestaltung und ihren Einfluss auf den öffentlichen Raum.

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„Der öffentliche Raum ist unser zweites und drittes Wohnzimmer“, so Schwarz, weshalb es gilt diesen für die Menschen der Stadt zugänglich zu machen und damit die Lebensqualität zu erhöhen.

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Vor dem Brauhaus konnte man hautnah erleben wie sich e-mobilität anfühlt. Die e-Mobilitätsparcours ermöglichten das Testen von E-Bikes, E-Rollern, E-Skateboards, E-Mopeds und E-Autos, also von E-Allem.

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Eine Fahrt mit einem Modell S von Tesla durfte natürlich nicht fehlen und zum krönenden Abschluss gab es auch eine kleine musikalische Vorstellung vom großen Bruder Modell X.

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Die Stadt und ihre Mobilität

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Mit gefüllten Mägen startet der letzte Indoor Vortrag des Energiecamps 2017 mit Arch. DI Christoph Schwarz, der über „Die Stadt und ihre Mobilität“ spricht.

Anhand vieler praktischer Beispiele schulte er die Augen der TeilnehmerInnen für den in Kürze stattfindenden Spaziergang durch Murau. Themen wie die Entwicklung des Straßenbildes, die Multifunktionalität der Ausstattung, Parkraumnutzung etc. wurden informativ und mit vielen Bildern unterlegt andiskutiert.

„Wichtig für die Zukunft: In der Gestaltung nicht die Sprache des Verkehrs, sondern die des sozialen Lebens sprechen zu lassen“

Die Innovation Lounge

Wie sieht’s aus im Start Up Bereich bezüglich E(-)Mobilität?! Im Zuge der Innovation Lounge ist das Energiecamp dieser Frage auf den Grund gegangen. Mit Kreisel Electric, ADD-E und NEO-World konnten drei tolle Firmen gewonnen werden, die Einblicke in ihr täglich Brot gegeben haben.

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Spannende Produkte regen natürlich auch zu fruchtbringenden Diskussionen an. Wer weiß, welche neuen Kooperationen sich da heute so gefunden haben…

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Jetzt geht’s aber ab zum Essen. Es warten herrlich Speisen wie „Gebratenes Lachsforellenfilet aus der regionalen Fischzucht Schwarzenberg mit Petersilkartoffeln” etc.darauf verschlungen zu werden. Danach lädt die Chill Out Lounge mit DJ MC CC zum Nachbesprechen der vielen Eindrücke sowie zum gemütlichen Beisammensein.

Das war’s für heute. Morgen früh um 09:00 geht’s weiter. Wir freuen uns, wenn ihr wieder mit dabei seid!

 

Weiter gehts…

Gestärkt durch Kaffee und Kuchen geht es in die nächste Runde.

„Strombruder“ Dr. Philipp Berkessy spricht über die E-Mobility Play Days von Redbull, welche am 29. und 30. September 2017 das erste Mal am Red Bull Ring stattfinden werden.“E-Mobilität muss man spüren! Es ist spannend und es ist sportlich.“ Aufbauend auf diesem Hintergrund sollen die BesucherInnen heuer für E-Mobilität in den verschiedensten Bereichen begeistert werden. Events wie der Drohnen-Weltcup, die Weltpremiere der Drohnenserie von Red Bull, die E-Roboter Fußball-Weltmeister, Segway Polo etc. sollen die Menschen für E-Mobilität begeistern.

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Auf Herrn Berkessy folgt Mag. Dr. Gustav Oberwallner, der als „Vertreter des KFZ –Handels“ über „Auto und Gesellschaft – Mobilität ist Emotion“ auftritt. Unter anderem spricht er über das oft etwas zögerliche Verhalten der ÖsterreicherInnen in Bezug auf Neuerungen: „Die Kunden entscheiden und man sieht im Moment es ist eine sehr zaghafte Entscheidung.“ Außerdem beleuchtet er die Vor- und Nachteile der E-Mobilität für den Handel und den Kunden.

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Mit der Vorstellung der Best Practice Beispiele im ländlichen Raum, durch die beiden Bürgermeister Dr. Peter Brandauer für die Gemeinde Werfenweng und DI Friedrich Ferdinand Pichler für Stanz im Mürztal, endet der zweite Infoblock. Dr. Brandauer stellt das Konzept der SaMo-Card vor, mit welcher Gäste, die mit dem Bus bzw. der Bahn anreisen (oder den Autoschlüssel nach der Ankunft abgeben) eine große Anzahl an Angeboten in der Gemeinde gratis (Transportshuttle, Spaßfahrzeuge etc.) nutzen können. „Unser Credo ist: wir verbieten nicht wir ermöglichen!“

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Dem gegenüber stellt DI Pichler die Gemeinde Stanz vor, die sich noch am Beginn einer Entwicklung Richtung Zukunft befindet. Er stellt den „Kostnixladen“ vor sowie das von der Gemeinde angemietete Elektroauto, welches als eine Art Ruftaxi für die Gemeinde fungiert. Da Stanz eine hohe Anzahl an Pendler aufweist, sollen in Zukunft zusätzlich vermehrt Fahrgemeinschaften gefördert werden.

In Kürze geht’s los mit der „Innovation Lounge“.

Begrüßung und rein in das Thema „Energie Mobil“

Mit den einführenden Worten von Harald Kraxner (Holzwelt Murau) startet die erste Vortragsreihe des Energiecamp 2017.
Wir freuen uns auf interessante Beiträge von regionalen und überregionalen Referenten mit den verschiedensten Zugängen zur e-Mobilität.
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Ein paar Impressionen:
„Die Brauerei Murau produziert ihr Bier CO2-neutral“ (Ing. Kurt Woitischek, Stadtwerke Murau)
„Hat der Bus Verspätung, fahre ich nicht mehr mit den ÖVs. Steh ich im Stau, fahre ich nicht mehr mit dem Auto?“ oder „Hat der Stau was faszinierendes?“ (Markus Frewein, Verkehrplus)
„Woher kommt der Strom dafür?“ (DI Dr. Gspaltl, E-Mobilitätsbeauftragter, Büro Landesrat Anton Lang)
„Klimaschäden kosten uns jährlich über 1.000.000.000 €, in den nächsten Jahren eher 4 – 5.000.000.000 €“ (Mag. Erich Fritz, Holzwelt Murau)
Jetzt schnell einen Kaffee, dann geht’s spannend weiter! Bei uns seid Ihr mittendrin.

Unterwegs zum Energiecamp

Wer mit dem Zug nach Murau angereist ist, wechselte in Unzmarkt auf die schmalspurige Murtalbahn. Unterwegs stieg Betriebsleiter Bernhard Wallner zu und erzählte auf der gemütlichen Fahrt nach Murau über die lange Tradition der Regionalbahn und ihre Entwicklung.

Die 1894 eröffnete Schmalspurbahn diente seit jeher dem Güter- und Personenverkehr und ist Teil der Steiermärkischen Landesbahnen. Mit ihren rund 65 Kilometern ist sie die zweitlängste Schmalspurbahn Österreichs und verbindet Unzmarkt und Tamsweg. Heute wird sie nicht nur für Nostalgiefahrten genutzt, sondern sie ist wichtiger Bestandteil des Regionalverkehrskonzeptes. Vor allem Fahrradtouristen nutzen die Bahnverbindung in den letzten Jahren zunehmend.

Im Anschluss bestand die Möglichkeit die Hauptwerkstätte in Murau zu besichtigen, in der die original erhaltenen Dampflokomotiven aus nächster Nähe bewundert werden konnte.

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Und jetzt ab zum Energiecamp.